Hindenburg stilisierte sich gerne als preußischer Edelmann mit dem Wahlspruch: „Die Treue ist das Mark der Ehre“, doch in Wahrheit war er ein kalter Machtpolitiker, der sich seiner Weggefährten zu entledigen wusste, sobald sie ihre Nützlichkeit für seine politischen Ziele einbüßten. Das musste zuerst seine „rechte Hand“ Ludendorff erfahren, der eigentliche Kopf des „Sieges von Tannenberg“. Als der Krieg verloren war, wurde Ludendorff entlassen und nicht der Oberste Heeresleiter Hin-denburg.
Als am 9.11.18 die Revolution siegte, schob Hindenburg den Kaiser Wilhelm II. nach Holland ab, weil er meinte, trotz seines Eides, nicht mehr für ihn kämpfen zu können. Später als Reichspräsident entließ er aus Opportunismus einen seiner engsten Vertrauten, Innenminister Groener, der während des Welt-krieges immer Verantwortung für Aktionen übernahm, die dem Hindenburg-Mythos abträglich sein konnten, wie das Drängen auf Thronverzicht von Wilhelm II. oder auf parlamentarische Annahme des Versailler Vertrages.
Hindenburg, der als Reichspräsident (anders als unser Bundespräsident heute) Kanzler ein- und absetzen durfte, wie es ihm richtig erschien und dabei nicht auf den Reichstag angewiesen war, hat alle seine Treueversprechen gegenüber seinen Kanzlern Brüning, Papen und Schleicher nicht gehalten. Sie musten sich gefallen lassen, dass er - während sie regierten – im Hintergrund schon wieder illoyalerweise neue Allianzen schmiedete und sie dadurch schwächte.
„In ernster Lage ist er noch von jedem Schicksalsgefährten abgesprungen“ schreibt 1932 der bayerische General Konrad Krafft von Delmensingen. Auch Hitler hielt Hindenburg für einen „untreuen Geist“, der mit ihm genauso umspringen würde, wie mit allen anderen vor ihm (Goebbels Tagebuch 1932). Selbst als Hindenburgs Weltkriegs-Kamerad, Ex-Kanzler und Ex-Vertrauter General Schleicher auf Hitlers Anweisungen hin erschossen wurde, reagierte Hindenburg völlig ungerührt und rechtfertigte die Tat vor der Weltöffentlichkeit mit einem Glückwunsch-Telegramm vom 2.7.1934 an Hitler: „Sie ha-ben das deutsche Volk aus einer schweren Gefahr gerettet!“
Als am 9.11.18 die Revolution siegte, schob Hindenburg den Kaiser Wilhelm II. nach Holland ab, weil er meinte, trotz seines Eides, nicht mehr für ihn kämpfen zu können. Später als Reichspräsident entließ er aus Opportunismus einen seiner engsten Vertrauten, Innenminister Groener, der während des Welt-krieges immer Verantwortung für Aktionen übernahm, die dem Hindenburg-Mythos abträglich sein konnten, wie das Drängen auf Thronverzicht von Wilhelm II. oder auf parlamentarische Annahme des Versailler Vertrages.
Hindenburg, der als Reichspräsident (anders als unser Bundespräsident heute) Kanzler ein- und absetzen durfte, wie es ihm richtig erschien und dabei nicht auf den Reichstag angewiesen war, hat alle seine Treueversprechen gegenüber seinen Kanzlern Brüning, Papen und Schleicher nicht gehalten. Sie musten sich gefallen lassen, dass er - während sie regierten – im Hintergrund schon wieder illoyalerweise neue Allianzen schmiedete und sie dadurch schwächte.
„In ernster Lage ist er noch von jedem Schicksalsgefährten abgesprungen“ schreibt 1932 der bayerische General Konrad Krafft von Delmensingen. Auch Hitler hielt Hindenburg für einen „untreuen Geist“, der mit ihm genauso umspringen würde, wie mit allen anderen vor ihm (Goebbels Tagebuch 1932). Selbst als Hindenburgs Weltkriegs-Kamerad, Ex-Kanzler und Ex-Vertrauter General Schleicher auf Hitlers Anweisungen hin erschossen wurde, reagierte Hindenburg völlig ungerührt und rechtfertigte die Tat vor der Weltöffentlichkeit mit einem Glückwunsch-Telegramm vom 2.7.1934 an Hitler: „Sie ha-ben das deutsche Volk aus einer schweren Gefahr gerettet!“
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